Thema der Woche

Was du schon alles geschafft hast!

Kann man auch falsch trauern? Ist es "normal", sehr lange zu trauern? Das fragen sich häufig Hinterbliebene. Der Trauerkompass von Maria Förster kann Orientierung geben. Und manchmal einen neuen Weg in der Trauer weisen.

Trauer ist bunt und so auch der Weg, den man geht während der Trauer. Er hat Kurven, Schlenker und ist individuell für jeden anders.
Bei der Trauer gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Es gibt deinen Weg – und dieser Weg ist der richtige für dich. © AdobeStock_constantincornel

Denn es gibt kein "richtig" oder "falsch" beim Trauern, keine "normale" oder "unnormale" Trauer. Denn jeder trauert auf seine Art. Und so wie du trauerst, ist es richtig. Nach deinen Regeln, in deinem Tempo.

Ausnahmesituation Trauer

Und doch gibt es verschiedene Modelle, die zum Beispiel die verschiedenen Phasen der Trauer oder die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Betroffenen beleuchten. Sie zu kennen, kann in der Ausnahmesituation Trauer sehr hilfreich sein.

So hat die Trauerbegleiterin und Trauertherapie-Expertin Maria Förster einen Trauerkompass entwickelt, der – ganz nach Kompass-Art – in die vier Himmelsrichtungen zeigt. Diese vier Himmelsrichtungen stehen für vier Mentalitäten von trauernden Menschen und für ihre unterschiedlichen Verhaltensweisen.

Nähe oder Abstand?

Da sind zum Beispiel die Zurückbleibenden, die nach dem Todesfall die ganze Familie um sich versammeln. Sie brauchen den Halt und den Kontakt zu ihren Bezugspersonen. Andere wiederum ziehen sich zurück, benötigen erst einmal Abstand

Das zeigt: Die Reaktionen und Bedürfnisse von trauernden Menschen können gegensätzlich sein. Der eine benötigt die Nähe, der andere die Distanz …

Trauerkompass & Trauerphasen

In ihrem Trauerkompass nun hat Maria Förster die Kernaussagen von vier verschiedenen trauerpsychologischen Ansätzen gleichberechtigt gegenübergestellt. Dabei unterscheidet sich ihr Trauerkompass auch von den bekannten Trauerphasen-Modellen.


"In diesen Modellen wird eher das angeschaut, was der Hinterbliebene macht – und nicht das, was oder wer er ist", erklärt Maria Förster, die auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig ist.

In der Trauer geht es nicht immer nur in eine Richtung. Der Weg kann auch mal in eine andere Richtung führen. Der Trauerkompass gibt dir dabei Orientierung. Vielleicht entdeckst du so genau das, was dir bisher gefehlt hat.


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Ich darf trauern, wie ich will!

Für Maria Förster ist wesentlich, dass Trauernde ihren eigenen Bedürfnissen folgen. Diese können sich verändern und auch die Richtung wechseln, damit Betroffene schließlich wieder ins Gleichgewicht kommen. Eine Meditation zum Trauerkompass von Maria Förster findest du in unserem Impulse-Bereich.

Darin geht es um das Loslassen und das Festhalten, um die unterschiedlichen Gefühle in der Trauer und die Möglichkeiten, zurück ins Handeln zu kommen. Die Meditation unterstützt dich auf deinem Trauerweg. Und zeigt dir auch, was du schon alles geschafft hast.

Herzliche Grüße, Daniela von TrostHelden

daniela@trosthelden.de

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