Thema der Woche

Trauer um Väter und trauernde Väter

Der Vatertag hat viele Aspekte: Es ist ein Tag, an dem Söhne und Töchter um ihren Vater trauern. Und Väter um ihr verstorbenes Kind.

Trauer um Väter und trauernde Väter
Die Liebe zwischen einem Vater und seinem Kind bleibt für immer bestehen. © AdobeStock_Johnstocker

Vatertag – das ist ein Tag, an dem Töchter und Söhne um ihren verstorbenen Vater trauern, den sie vielleicht gerade in solchen Momenten sehr vermissen. Weil sie eine intensive Beziehung zu ihm hatten.

Es ist vielleicht aber auch ein Tag, an dem alte Geschichten hochkommen, weil das Verhältnis zum Dad nicht gerade innig war.

Und ein Tag, der Menschen traurig machen kann, weil sie ihren eigenen Vater nie kennengelernt haben – was immer der Grund dafür gewesen sein mag.

Und dann gibt es diese ganz andere Perspektive: der Blickwinkel eines Vaters, der sein Kind verloren hat. Vatertag ohne das geliebte Kind. Das schmerzt.

Der Vater in unserem Leben

Papa, Paps, Senior, Daddy – der Vater spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle. Gute und schlechte Erinnerungen sind damit verbunden, Schönes und Trauriges. Das Gefühl von liebevoller Geborgenheit und Wut, wenn er nicht aufhörte, auf Leistung und Pflichterfüllung zu pochen. Ein vielschichtiges Thema …

Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth hat nach dem Tod seines Vaters geschrieben: „Es war nicht so, dass ich nicht verstanden hatte, dass die Verbindung mit ihm verwickelt und tief war – was ich nicht gewusst hatte, war, wie tief tief sein kann.“

Meditation im Impulse-Bereich

Wenn bei Anlässen wie dem Vatertag die Erinnerungen präsenter werden, empfehlen wir, einen Moment innezuhalten. In diese Gefühle hinein zu spüren – und vielleicht auch mit seinem inneren Kind Kontakt aufzunehmen. Du findest dazu in unserem kostenlosen Impulse-Bereich eine spezielle Meditation.

Niemand trauert falsch: In diesem Impulse-Bereich entdeckst du zum Vatertag zudem den Beitrag von dem Vater einer totgeborenen Tochter. Der Theologe, Autor und Trauerexperte Georg Magirius beschreibt darin sehr offen seine persönlichen Empfindungen. Er sagt: "Es gibt keinen einzigen Vater, der weniger um sein Kind trauert als eine Mutter. Die Trauer äußert sich nur anders." Es ist hilfreich, zu akzeptieren, dass jeder Trauernde das Recht hat, unterschiedlich mit dem Verlust umzugehen. Denn jeder trauert anders. Auch wenn das in einer Partnerschaft manchmal schwer auszuhalten ist.


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Der gute Freund zum Trauern

Wenn in einer solchen Situation dann manchmal das intensive Gespräch fehlt, der 1:1-Austausch auf Augenhöhe und der Gleichklang in den Empfindungen, dann tut eine Trostpartnerin oder ein Trostpartner gut. Bei TrostHelden findest du diese Freundin oder diesen Freund zum Trauern. Mit Hilfe einer speziellen Matching-Methode bringen wir Menschen zusammen, die einen ähnlichen Schicksalsschlag erlebt haben.

Herzliche Grüße, Daniela von TrostHelden

daniela@trosthelden.de

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