Thema der Woche

Spiritualität & Trauer: Gegen die Dunkelheit

Ein guter Freund hat mir in meiner Trauer einmal gesagt: "Trauern ist wie ein Tisch zwischen dir und dem Verstorbenen. Du darfst alles, was darauf steht, anschauen und aufräumen – bis nur noch die Liebe bleibt."

"Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus!" © Lunatictm-stock.adobe.com

Schuld, Vergebung, Verbindung

Diese Worte haben mich sehr berührt. Mehr noch, sie haben den Anlass gegeben für die Beziehungsarbeit zwischen dem Verstorbenen und mir.

Dabei ging es um Schuld, Vergebung, Verbindung – und letztendlich auch um einen Abschied, der mich schließlich auf einem langen Weg nach Hause gebracht hat. 

Der Leuchtturm, der den Weg weist

Auf diesem Weg begegneten mir Zeichen, die ich nicht mit dem Verstand erklären konnte. In meinen Träumen und auch im Wachzustand war der Mensch, den ich verloren hatte, sehr präsent. Und wie ein Leuchtturm wies mir diese Präsenz oft den Weg.

Ich weiß aus Gesprächen, dass ich nicht die Einzige mit diesen Erfahrungen bin. Viele Trauernde kennen ähnliches. Ich glaube, dass es dann wichtig ist, innezuhalten und diese Zeichen wahrzunehmen.

Licht ins Dunkel bringen

Der oben erwähnte Satz eines Freundes hat mir also sehr geholfen. Genauso wertvoll können aber natürlich auch andere Zitate aus den verschiedenen spirituellen oder religiösen Richtungen sein.

Denn worum geht es? Es geht darum, Licht ins Dunkel zu bringen. Dazu gehört allerdings zunächst einmal der Mut, genau hinzuschauen – und ja, auch im Dunkeln zu verweilen. Denn nur so kann ich mein eigenes Licht finden, die eigene Wahrheit. Davon bin ich überzeugt.

Oft lassen sich diese Erkenntnisse nicht einmal in Worte kleiden. Weil sie nicht mehr mit dem Verstand und dem Wissen, das wir im Laufe unseres Lebens angesammelt haben, zu erfassen sind. Es ist also nicht verwunderlich, wenn es dann spirituell und etwas übersinnlich zugeht.

Brücke in eine andere Welt

Auch Trauerbegleiterin und Dichterin Inga Ohlsen berichtet, wie wichtig es sein kann, die Brücke in diese andere Welt wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Um so einen besonderen Kontakt zum Verstorbenen aufzubauen. Das komplette Interview kannst du in den Impulsen von TrostHelden lesen.


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Zum Ausklang noch die schönen Zeilen von dem Dichter und Philosophen Khalil Gibran: "Der Mensch besitzt eine Seele, die unvergänglich ist. Sie wird in Ewigkeit nicht sterben. Der Tod ist nur ein trennender Schleier zwischen zwei Welten. Wer aber eine Seele mit ewiger Liebe liebt, der zerreißt diesen Schleier und vereinigt sich mit ihr."

Herzliche Grüße, Daniela von TrostHelden

daniela@trosthelden.de

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